Markenchef Paul Keuter verlässt Hertha BSC (2022)

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Hilfe im Stadion bei Diskriminierung

Hertha BSC bietet bei Heimspielen diskriminierten Besucherinnen und Besuchern sofortige Hilfe an. Unter dem Slogan „Wo ist Lotte?“ hilft der Berliner Fußball-Bundesligist ab sofort Betroffenen von Diskriminierung im Umfeld des Stadionbesuchs. Neben Helferinnen und Helfern in auffälligen pinken Westen, können Betroffene zudem einen Schutzraum im Block O aufsuchen, in dem sie betreut werden.

Ein Projektteam aus den Abteilungen Fanbetreuung, Corporate Social Responsibility und Digitale Medien hat dieses Hilfsangebot im Zeitraum von anderthalb Jahren ausgearbeitet. „Das Konzept ,Wo ist Lotte?‘ stellt einen wichtigen Schritt zu einem sicheren Stadionerlebnis für alle dar“, sagte Herthas Geschäftsführer Thomas Herrich.

Mit dem Codewort „Wo ist Lotte?“ soll die Hemmschwelle bei Betroffenen überwunden werden, Hilfe zu suchen. Die Helfer und Helferinnen mit den pinken Westen bringen die Hilfesuchenden dann zu einem geschulten Team. Darüber hinaus kann der Verein die betroffenen Personen an ausgebildete Partnerorganisation weiterleiten, damit sie später professionelle Hilfe erhalten. Zudem steht Hertha auch außerhalb der Spieltage zur Verfügung, um bei später gemeldeten Fällen Hilfestellung zu leisten. (dpa)

Markenchef Paul Keuter verlässt Hertha BSC (1)

Paul Keuter verlässt Hertha BSC

Paul Keuter, Mitglied der Geschäftsleitung, verlässt Fußball-Bundesligist Hertha BSC. Der 47-Jährige werde sich am 30. September vom Klub verabschieden, wie Hertha am Dienstagabend bestätigte. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Keuter ist seit Januar 2016 Mitglied der Geschäftsleitung der Berliner. Zuletzt war er für CSR (Corporate Social Responsibility), Digitale Transformation, Identität und Internationalisierung zuständig.

Er gilt als einer der Köpfe hinter der Kniefall-Aktion der Bundesliga-Mannschaft von Hertha vor dem Heimspiel gegen Schalke 04 im Oktober 2017 als Zeichen gegen Rassismus. Keuter trieb das gesellschaftliche Engagement der Hertha auch in anderen Bereichen voran. Unter anderem wurde in seiner Zeit beim Klub ein Ethikkodex erarbeitet.

In der Kritik stand Keuter unter anderem, als die Einlaufhymne „Nur nach Hause“ von Frank Zander kurzzeitig durch den Song „Dickes B“ der Band Seeed abgelöst wurde. Dieser Schritt wurde kurz darauf rückgängig gemacht. (dpa)

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Boëtius unterschreibt bis 2025

Nach dem missglückten Saisonstart hat Hertha BSC Jean-Paul Boëtius verpflichtet. Dies gab der Berliner Fußball-Bundesligist am Montag bekannt. Der frühere Profi des FSV Mainz 05 unterschrieb einen Vertrag bis 2025.

Der offensive Mittelfeldspieler war zuvor ohne Verein und kostet daher keine Ablöse, nachdem seinen Vertrag beim Ligakonkurrenten Mainz nach der vergangenen Spielzeit ausgelaufen war. Dort war der 28-jährige Niederländer seit 2018 und spielte unter anderen unter dem aktuellen Berliner Trainer Sandro Schwarz.

„Er ist ein gestandener Profi, kennt unseren Trainer aus dieser Zeit und damit auch die Art des Fußballs, den wir spielen möchten. Für uns ist es ein Glücksgriff, einen Akteur mit solchen Fähigkeiten und dieser Ligaerfahrung ablösefrei zu bekommen“, sagte Sportgeschäftsführer Fredi Bobic.

Zuvor war am Sonntagabend der Wechsel von Jurgen Ekkelenkampoffiziell bekanntgegeben worden. Der Niederländer geht nach nur einem Jahr bei Hertha zum belgischen Erstligisten Royal Antwerpen. Die Ablösesumme soll bei 4,5 Millionen Euro liegen.

Hertha BSC war im DFB-Pokal in der ersten Runde ausgeschieden und verlor am Samstag zum Liga-Auftakt das Stadtderby bei Union Berlin. (dpa/Tsp)

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Antwerpen oder Brügge?

Laut der niederländischen Zeitung "De Telegraaf" will Ekkelenkamp jetzt doch nicht zum FC Brügge wechseln. Er präferiert einen Transfer zum FC Antwerpen.

Sportchef dort ist Mark Overmars, den Ekkelenkamp noch aus seiner Zeit bei Ajax Amsterdam kennt.

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Bobic: "Der Transfer ist noch nicht über die Bühne"

Jurgen Ekkelenkamp zum FC Brügge? So fix, wie der Transfer von holländischen und belgischen Medien vermeldet worden ist, ist er offensichtlich noch nicht. "Jurgen ist aktuell noch hier", sagte Fredi Bobic am Donnerstagmittag auf Nachfrage. Er habe ihn gerade noch gesehen.

Herthas Sportgeschäftsführer bestätigte, dass es Interesse aus Belgien geben, und das nicht nur von einem Klub. Aber: "Der Transfer ist noch nicht über die Bühne. Er ist noch nicht weg. Er ist noch da. Die Tinte ist noch lange nicht trocken."

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Ekkelenkamp vor Wechsel nach Belgien

Nach nur einem Jahr in Berlin verlässt Jurgen Ekkelenkamp Hertha BSC schon wieder. Nach übereinstimmenden Meldungen belgischer und niederländischer Medien wechselt er zum belgischen Erstligisten Club Brügge. Auch der FC Antwerpen, Klub von Mark van Bommel und Mark Overmars, soll an dem 22-Jährigen interessiert gewesen sein.

Die Ablöse für Ekkelenkamp soll 4,5 Millionen Euro betragen. Damit hätte Hertha immerhin noch ein gutes finanzielles Geschäft gemacht. Im vergangenen Sommer hatte der Berliner Fußball-Bundesligist drei Millionen Euro für den holländischen U-21-Nationalspieler an Ajax Amsterdam überwiesen.

Ekkelenkamp, vielseitiger und technisch guter Mittelfeldspieler, erlebte einen traumhaften Einstand in Berlin. Bei seinem Bundesligadebüt erzielte er kurz nach seiner Einwechslung zunächst den Ausgleich gegen den Aufsteiger Greuter Fürth, nur wenige Sekunden danach erzwang er mit seinem energischen Einsatz ein Eigentor der Fürther, das Hertha einen schmeichelhaften 2:1-Sieg bescherte.

Ekkelenkamp war Herthas neuer Liebling, doch die aus seinem Debüt resultierenden Hoffnungen konnte er in der Folge nicht erfüllen - obwohl im noch zwei weitere Tore gelangen. Bei seinen 21 Bundesligaeinsätzen stand er lediglich sechsmal in der Startelf, zuletzt am letzten Spieltag in Dortmund. Zur Pause wurde er von Trainer Felix Magath vom Platz genommen. In den beiden Relegationsspielen gegen den Hamburger SV kam er nicht zum Einsatz.

Auch in der neuen Saison, unter dem neuen Trainer Sandro Schwarz, wäre es für Ekkelenkampf angesichts der Konkurrenz im Mittelfeld schwierig geworden. Am Sonntag, beim Pokalspiel in Braunschweig, stand er nicht im Spieltagskader.

Durch Ekkelenkamps Wechsel könnte der Weg frei sein für eine Verpflichtung seines Landsmannes Jean-Paul Boetius. Der 28-Jährige ist derzeit vereinslos und wäre daher ablösefrei zu haben. Trainer Schwarz kennt den Mittelfeldspieler aus gemeinsamen Tagen bei Mainz 05.

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Hertha verliert auch gegen West Bromwich Albion

Hertha BSC ist die Generalprobe rund eine Woche vor dem Pflichtspiel-Start im DFB-Pokal missglückt. Die Berliner verloren das Testspiel am Ende ihres Trainingslagers in England beim Zweitligisten West Bromwich Albion mit 1:2 (1:0). Stürmer Davie Selke brachte den Fußball-Bundesligisten am Samstag in der 13. Minute mit 1:0 in Führung. John Swift glich in der 70. Minute für die Engländer aus, Daryl Dike (73.) drehte das Spiel nur wenig später mit seinem Treffer komplett. Neuzugang Chidera Ejuke wurde in der 62. Minute eingewechselt und kam zu seinem ersten Einsatz für Hertha.


Es war die dritte Niederlage in England, nachdem das Team auch gegen Derby County (0:1) und Nottingham Forest (1:3) verloren hatte. Am Samstag hatten die Berliner zuvor - überwiegend mit anderen Spielern des Kaders - zwei Test-Hälften gegen die U23-Mannschaften von West Bromwich Albion und dem FC Watford absolviert. Gegen das gastgebende Team von West Brom stand es nach 45 Minuten 1:0 für die Berliner, gegen Watford siegte man 4:0.

Hertha BSC hatte mit dem neuen Trainer Sandro Schwarz seit dem 12. Juli in Burton-upon-Trent im Trainingscamp der englischen Nationalmannschaft im St. George's Park trainiert. Am kommenden Wochenende treten die Berliner am Sonntag bei Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig in der ersten Runde des DFB-Pokals an. Am 6. August fahren die Herthaner zum Bundesliga-Auftakt zum Stadtrivalen 1. FC Union Berlin. (dpa)

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Ascacibar geht auf Leihbasis zur US Cremonese

Hertha BSC verleiht Mittelfeldspieler Santiago Ascacíbar an den italienischen Erstligisten US Cremonese. Beide Vereine einigten sich am Samstag auf eine Leihe mit Kaufoption, wie die Berliner auf ihrer Internetseite mitteilten. „Santi kam bereits in der Winterpause mit seinem Wunsch auf uns zu, sich sportlich verändern zu wollen. Wie er sich nach seiner Entscheidung in der Rückrunde für den Verein und die Mannschaft eingesetzt hat, zeigt seinen guten Charakter“, sagte Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic. „Wir haben seinem Wunsch nun entsprochen und wünschen Santi für seine sportliche wie private Zukunft alles erdenklich Gute.“ Weitere Angaben über die Modalitäten des Leihgeschäfts und der Kaufoption machte der Fußball-Bundesligist nicht.

Der Wechsel hatte sich in den vergangenen Wochen bereits abgezeichnet. Hertha hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass der Mittelfeldspieler zu Gesprächen mit einem anderen Klub unterwegs sei. Der 25 Jahre alte Argentinier war im Januar 2020 vom VfB Stuttgart zur Hertha gewechselt. Für die Berliner absolvierte er insgesamt 53 Pflichtspiele. (dpa)

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Plattenhardt übernimmt

Marvin Plattenhardt ist neuer Kapitän des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC. Der 30-jährige Abwehrspieler ist Nachfolger des Belgiers Dedryck Boyata. „Es ist eine Riesen-Ehre, die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führen zu dürfen“, sagte Plattenhardt am Freitag in einem Videoclip des Klubs auf Twitter. Ihm zur Seite steht Routinier Kevin-Prince Boateng als Vize-Kapitän. „Wir werden das rocken“, meinte der 35 Jahre alte Mittelfeldspieler. (dpa)

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Hertha verliert Testspiel gegen Nottingham Forest

Hertha BSC hat erneut ein Testspiel im Rahmen des Trainingslagers in England verloren. Nach dem 0:1 gegen Derby County am Samstag hieß es nun am Mittwochabend in Burton-upon-Trent 1:3 (1:2) gegen Premier-League-Aufsteiger Nottingham Forest.

Die Berliner waren anfangs gar nicht im Spiel. In der achten Minute machte Lyle Taylor das Führungstor für Forest. Taylor nutzte dann in der 20. Minute einen Fehler von Torwart Rune Jarstein, um zu erhöhen.

Kurz vor der Pause gelang Derry Scherhant, der auch insgesamt ein gutes Spiel machte, nach einer Flanke von Marvin Plattenhardt per Kopf das 1:2. In der Halbzeit wechselte Trainer Sandro Schwarz neun Mal. Danach tat sich Hertha im Spiel nach vorn weiterhin schwer, hatte aber eine sehr gute Chance zum Ausgleich durch Davie Selke, der den Ball aus Nahdistanz weit über das Tor setzte (82.) In der 84. Minute unterlief Lukas Ullrich ein Eigentor zum Endstand.

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Nach Hodenkrebs-OP: Richter soll in zwei bis drei Wochen wieder trainieren

Herthas Außenstürmer Marco Richter bleibt nach seiner Hodenkrebs-Diagnose eine Chemotherapie erspart.„Die weiterführenden Untersuchungen nach Marcos Operation haben zwar ergeben, dass der aus dem Hoden entfernte Tumor bösartig war, jedoch zu einem so frühen Zeitpunkt entdeckt wurde, dass eine Nachbehandlung mit Chemo-Therapie nicht notwendig ist“, teilte der Bundesligist am Mittwoch auf Twitter mit.

„Wir freuen uns alle unglaublich, dass wir diese positive Nachricht bekommen haben. Wir werden Marco jetzt die notwendige Ruhe nach seiner OP geben und freuen uns, wenn wir ihn in zwei bis drei Wochen wieder auf dem Platz sehen“, sagte Hertha-Manager Fredi Bobic.

Sein Zuspruch richtete sich auch an die vor kurzem ebenfalls erkrankten Fußball-Profis Timo Baumgartl und Sébastien Haller.„Wir als Hertha BSC hoffen ebenso darauf, dass sowohl bei Timo Baumgartlals auch bei Sébastien Hallerdiese Erkrankung am Ende gut ausgeht und sie möglichst schnell wieder aufs Fußballfeld zurückkehren können“, sagte Bobic. (dpa)

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Trikots von Nader El-Jindaoui sind Verkaufsschlager

Der Kollege Julius Betschka hat sich in der heutigen Checkpoint-Ausgabe unter anderem mit Hertha BSC und Nader El-Jindaoui beschäftigt. Hier sein Text:


DasTestspiel der zweiten Mannschaft von Hertha BSC gegen Tasmania Berlin am Samstag wurde frühzeitig abgepfiffen. Der Grund ist Herthas größter Stareinkauf: Nader El-Jindaoui. Was, nie gehört?Der Flügelstürmer aus Wedding ist ein Social-Media-Star!1,6 Millionen Menschen folgen dem 25-Jährigen Berliner jeweils auf Instagram und TikTok, 1,2 Millionen auf Youtube.

Mehr als 2000 seiner Fans kamen zum Testspiel gegen Tasmania undstürmten bei seinem ersten Kick für Hertha den Platz. Er hatte zuvor jedem ein Foto und ein Autogramm versprochen. Nach dem Spiel bedankte sich El-Jindaoui auf Instagram für die Unterstützung, sagte aber auch: „Das macht mich sauer: Einige haben sich nicht benommen.So etwas toleriere ich nicht. Bleibt das nächste Mal zu Hause.“

Für Hertha lohnt sich der Transfer trotz des Zwischenfalls schon jetzt:El-Jandaoui verstärkt die Reserve in der Regionalliga, schnuppert womöglich an der ersten Mannschaft und spült Geld in die Kasse. SeineTrikots sind schon jetzt unter den drei meist verkauften im gesamten Verein.Das sagte ein Vereinssprecher von Hertha BSC am Sonntag auf Checkpoint-Anfrage.

Sportgeschäftsführer Fredi Bobic will wegen des Andrangs künftig mehr Ordnungspersonal zur Reserve schicken.Oder El-Jindaoui empfiehlt sich gleich für die Bundesliga – und seinen Fans einen Besuch im oft nicht ganz so vollen Olympiastadion. Vielleicht ist das genau der „Fan-Wahnsinn“ („BZ“), der Hertha zuletzt manchmal gefehlt hat. Mit ausgefallenen Weddinger Jungs hat der Verein ja gute Erfahrung.

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Hertha leiht Chidera Ejuke aus

Hertha hat den nigerianischen Nationalspieler Chidera Ejuke vom russischen Spitzenclub ZSKAMoskau ausgeliehen. Wie die Berliner am Mittwoch bekanntgaben, schließt sich der 24-Jährige dem Klub zur neuen Saison an. Ejuke wurde bislang vor allem auf dem linken Flügel eingesetzt und soll die Offensive der Hertha beleben.

Ejuke war seit Sommer 2020 in Russland aktiv und erzielte in 65 Pflichtspielen zehn Tore. Das brachte ihm im Oktober 2020 die erste Nominierung für die A-Auswahl seines Heimatlandes ein. Seitdem lief der 1,76 Meter große Offensivspieler acht Mal für die Super Eagles auf.

Derzeit gilt eine Sonderregelung des Weltverbandes Fifa für Transfers von ausländischen Spielern und Trainern aus Vereinen in Russland und der Ukraine. Spieler bei russischen Vereinen können ihre Kontrakte einseitig bis Sommer 2023 aussetzen und sich einem anderen Klub anschließen. In einer Fida-Mitteilung hieß es, dass damit auch den vom Krieg in der Ukraine betroffenen Spielern geholfen werden solle. (dpa)

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Richter vorerst nicht dabei

Marco Richter steht für den Trainingsbetrieb vorerst nicht zur Verfügung. Das gab der Bundesligist am Dienstagvormittag bekannt. Grund dafür ist ein Tumor im Hoden, der bei einer urologischen Untersuchung diagnostiziert wurde und operativ entfernen werden muss. „Marco bekommt von uns in dieser Situation jede erdenkliche Unterstützung. Wir hoffen, dass er schnellstmöglich gesund wieder in unseren Kreis zurückkehrt“, wurde Geschäftsführer Fredi Bobic in einer Mitteilung zitiert. „Sobald es weitere Erkenntnisse zum Heilungsverlauf gibt, werden wir darüber informieren“, hieß es außerdem von der Hertha.

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Sandro Schwarz: "Sehr belastend"

Für Hertha-Trainer Sandro Schwarz wirkt die emotionale Zeit als Chefcoach des russischen Spitzenklubs Dynamo Moskau während des Krieges immer noch nach. „Von Erleichterung kann man da nicht sprechen. Ich wäre erleichtert, wenn der Krieg beendet wäre. Ich glaube, da wären wir alle erleichtert. Es war sehr belastend. Aber ich habe zumindest mal diese Verantwortung nicht mehr gespürt nach dem letzten Spiel. Da wusste ich: Okay, du hast die Jungs bis zum Schluss durchgeführt. Die Jungs und Mädels, die ich da in meinem Umfeld hatte, das sind gute Menschen“, sagte der neue Coach des Berliner Fußball-Bundesligisten in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Schwarz erläuterte nochmals seine Beweggründe, trotz des russischen Überfalls auf die Ukraine in Moskau zu bleiben. „Mein Bleiben hatte absolut nichts damit zu tun, dass wir auf Tabellenplatz zwei standen oder die Möglichkeit hatten, den Pokal zu holen. Auf keinen Fall. Mein Bleiben hatte einzig und allein mit zwei Punkten zu tun: Der klaren Haltung des Klubs zu diesem Angriffskrieg und mit meinen Spielern sowie meinem Staff. Wenn ich nur ansatzweise ein anderes Gefühl und anderes Wissen gehabt hätte, wäre ich sofort in den Flieger gestiegen. Das habe ich glasklar allen gegenüber kommuniziert“, sagte der 43-Jährige.

Die Zeit vom 24. Februar bis zum Abschied nach dem gegen Spartak Moskau (1:2) verlorenen Pokalfinale sei sehr belastend gewesen. „Klar waren da Ängste zu spüren. Überall. Bei den ukrainischen Spielern, bei jungen Spielern, die noch wehrpflichtig sind. Was passiert jetzt mit mir? Was ist mit der Familie. Da sind Ängste und Sorgen, weil du nicht abschätzen konntest: Was passiert da jetzt eigentlich?“, sagte Schwarz. Er habe viele Gespräche geführt mit seinen Spielern, dabei auch gemeinsam geweint. „Es war Wahnsinn“, sagte er.

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Hertha gewinnt Test in Cottbus klar

Hertha BSC hat auch sein drittes Testspiel unter dem neuen Trainer SandroSchwarz gewonnen. Bei Viertligist FCEnergie Cottbus hatten die Berliner am Freitagabend beim 5:1 (1:0)-Sieg nur anfangs etwasMühe. Davie Selke (45.+1 Minute) erzielte kurz vor dem Halbzeitpfiff dieFührung. Luca Wollschläger (59./61.) erhöhte mit einem Doppelschlag. MyzianeMaolida (77./81.) legte noch doppelt nach. Dennis Slamar (71) sorgte mit seinemKopfballtor vor 4912 Zuschauern für kurzen Energie-Jubel.

Wie zuletzt inden Partien gegen TuSMakkabai (7:0) und den SV Babelsberg 03 (1:0) bot Schwarzgegen den Regionalliga-Klub in beiden Spielhälften nahezu komplett andere Teamsauf. Einzige Ausnahme diesmal: Verteidiger Linus Gechter durfte sich über dievolle Spielzeit zeigen.

Wegen Knieproblemen musste Hertha weiter auf denfranzösischen Flügelspieler Kélian Nsona verzichten. Das Gelenk des 20-Jährigenbrauche weiter Ruhe, teilte der Fußball-Bundesligist am Freitag mit. Nsona warim Winter vom französischen Zweitligisten SM Caen nach Berlin gewechselt. Erbefand sich nach einem Kreuzbandriss im Aufbau und konnte bislang noch keinPflichtspiel für die Berliner bestreiten. (dpa)

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Profivertrag für Talent Eitschberger

Julian Eitschberger, 18, hat bei Hertha BSC einen Vertrag bis 2026 unterschrieben. „Er bringt Talent und Mentalität mit, das wollen wir weiter fördern“, sagt Fredi Bobic, der Geschäftsführer Sport des Berliner Fußball-Bundesligisten.

Eitschberger, gebürtiger Berliner, wechselte 2017 vom SC Staaken in die U 17 von Hertha. Im Frühjahr feierte er sein Bundesligadebüt - ausgerechnet im Derby gegen den 1. FC Union stand er in der Startelf. Der Rechtsverteidiger von Herthas U 19 wurde von Cheftrainer Felix Magath auf der ungewohnten linken Seite der Viererkette eingesetzt.„Er hat mich beeindruckt“, sagte Magath über seine Eindrücke aus dem Training. „Er hat diese Mentalität, dass er Spiele gewinnt, dass er Fußball spielen will, dass er mutig ist, dass er gierig ist nach dem Ball. So einen Spieler mit Energie und Vorwärtsdrang brauchen wir.“

Sein Bundesligadebüt endete bereits zur Pause, trotzdem sind sie von Eitschberger und seinen Qualitäten überzeugt. Mit der U 19 stand er Ende Mai im Finale um die deutsche Meisterschaft, das Hertha 1:2 gegen Borussia Dortmund unterlag. Eitschberger hatte dabei die Vorlage zum zwischenzeitlichen 1:0 für seine Mannschaft durch Luca Wollschläger gegeben. Aktuell absolviert er die Vorbereitung mit Herthas Profis.

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Hertha gewinnt 7:0 gegen Makkabi

Hoher Sieg für Hertha BSC im ersten Testspiel der Saisonvorbereitung: Der Fußball-Bundesligist gewann in Kienbaum 7:0 (4:0) gegen den von Wolfgang Sandhowe trainierten Oberliga-Aufsteiger TuS Makkabi. Die Tore erzielten vor der Pause Davie Selke (12./Foulelfmeter, 17.), Marco Richter (18.) und Filip Uremovic (36.). In der zweiten Hälfte trafen Darry Scherhant (69.), Santiago Ascacibar (78.) und Vladimir Darida (86.).

Von den bislang drei Neuzugängen standen Uremovic und TorhüterTjark Ernst in der Startelf. In der zweiten Hälfte schickte Trainer SandroSchwarz eine komplett neue Mannschaft auf den Rasen, darunter war mit JonjoeKenny auch der dritte Neue.

"Wir haben zwei ordentliche Halbzeiten gesehen. In der zweiten Halbzeit fand ich es auch gut, obwohl wir ein Tor weniger geschossen haben. Wir hatten insgesamt eine gute Struktur und haben schön herausgespielte Tore erzielt. Deswegen war es ein ordentlicher Auftritt", sagte Schwarz.

Hertha ist noch bis einschließlich Freitag im Trainingslager in Kienbaum, am Samstag steht das zweite Testspiel auf dem Programm. Die Berliner treten um 16 Uhr beim Regionalligisten SV Babelsberg 03 im Karl-Liebknecht-Stadion an.

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Und Ende

Und das war die außerordentliche Mitgliederversammlung von Hertha BSC. Sie hielt einen Paukenschlag bereit: Erstmals im deutschen Profifußball ist der Präsident eines Vereins jemand mit einer Ultra-Vergangengheit, Kay Bernstein hat sich gegen Frank Steffel durchgesetzt. Vizepräsident ist Fabian Drescher geworden, der eng mit Bernstein zusammenarbeiten wird.

Dies ist eine schallende Ohrfeige beispielsweise für Klaus Brüggemann, den Vorsitzenden des Aufsichtsrates, oder Präsidiumgsmitglied Ingmar Pering, die beide Steffel stark unterstützt hatten. Und es ist gleichzeitig ein Sieg der Fanbasis. Klar ist aber auch: Nun beginnt die Arbeit für Bernstein erst – und es wartet ein Menge davon auf den 41-Jährigen. Schließlich lag bei Hertha zuletzt so einiges im Argen.

Das Schlusswort hat der neue Präsident Kay Bernstein:Lasst uns diese Energie und Hoffnung von heute mitnehmen. Lasst es uns besser machen."

Das soll es gewesen sein aus dem City Cube. Ich wünsche allen noch einen schönen Rest-Sonntag!

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Author: Moshe Kshlerin

Last Updated: 09/08/2022

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